Über Mich


Hallo ihr schönen Menschen,

mit etwa 12 habe ich meine erste Kamera geschenkt bekommen. Der Wunsch Fotograf zu werden ist also schon früh in mir gekeimt. Oft fand ich es spannender etwas in Bildern festzuhalten, als es selber zu tun oder daran teilzunehmen.

Geboren in München aber aufgewachsen auf dem Land bin ich eine Mischung aus Landei und Großstadtkind. Mit 19 versuchte ich eine Ausbildung zum Fotografen zu finden, machte ein Praktikum und bekam die Zusage. Das Problem: Mit dem Ausbildungsgehalt hätte ich noch nicht einmal das Benzin und die Versicherung für ein Auto bezahlen können.

Der Traum Fotograf zu werden wurde also auf Eis gelegt. Ich machte mein Abitur nach, absolvierte ein Studium und arbeitete im Bereich der Veranstaltungs- und Projektorganisation. Journalismus hatte mich schon immer fasziniert. Bereits während des Studiums arbeitete ich bei einem Studentenradio. Nach dem Studium gestaltete ich meinen eigenen Blog. Es fiel die Entscheidung in den Lokaljournalismus zu gehen.

Alte Liebe rostet nicht

In einer Mischung aus Schreiben, Recherche und Bilder schießen keimte wieder die alte Idee sich mit Fotografie selbstständig zu machen. Nachdem ich den entscheidenden Push bekam, entschloss ich mich dieses wagemutige Unterfangen zu starten.

Die Erfahrungen und das Wissen, welches ich in meinen inzwischen 30 Jahren sammeln durfte, haben mich mutig genug gemacht. Ohne die Höhen und Tiefen, die zahllosen persönlichen und beruflichen Herausforderungen, wäre mit dieser Schritt nicht gelungen. Ich kündigte und stürzte mich kopfüber in die Selbstständigkeit.

Fotografie im Wandel

Der Beruf des Fotografen hat sich sehr geändert. Der ehemalige Ausbildungsberuf ist inzwischen eine reine Betitlung. Moderne Technik, die freie Verfügbarkeit von Fachwissen im Internet und vor allem die steigende Bedeutung von Bildern als Selbstdarstellung in Social Media.

Inzwischen beschäftigt sich auch der Instagram-Nutzer mit Beleuchtung, Technik und Bearbeitung in der Fotografie: Analog zu fotografieren ist hip, einen Film entwickeln zu können sogar noch hipper und ehemalig aufwendiges Geheimwissen lässt sich heute mit einem Tapsen auf dem Bildschirm per App simulieren – ein Auge für ein gutes Bild zu haben, die Dreiheit aus Tiefe, Licht und Komposition zu beherrschen ist damit wichtiger den je, denn den Rest… den Rest können inzwischen alle und das ist auch gut so, denn warum sollte der Spaß nur einen beruflichen Fotografen vorenthalten sein.

Der Fotograf schätzt wert

Fotografie hat einen wundervollen Selbstzweck. Denn an sich schafft sie nichts Neues. Schließlich nimmt der Fotograf etwas auf, was es schon gibt, etwas das bereits geschaffen ist.

Was bleibt ist ein Augenblick, eine individuelle Perspektive, eine Wertschätzung. In unserer überfüllten, oft überfordernden Welt was ist schöner als ein Handwerk, welches nichts Neues schafft und stattdessen einfach das wertschätzt das bereits ist.

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